Statement der Vorsitzenden Nadine Mersch und Jan Hilkenbach zur Wahl von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Diözesankomitee
im Erzbistum Paderborn
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Paderborn, 24. Februar 2026. „Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn gratuliert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Die Übernahme dieses Amtes ist Ausdruck großen Vertrauens und zugleich eine Aufgabe von erheblicher kirchlicher und gesellschaftlicher Tragweite.
Mit unserer herzlichen Gratulation verbinden wir die zuversichtliche Erwartung, dass Bischof Wilmer die Reformbemühungen seines Vorgängers, Bischof Dr. Georg Bätzing, in verantwortlicher Kontinuität aufgreift und mit eigener Akzentsetzung weiterentwickelt. Wir danken Bischof Bätzing für sein Wirken als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Die in den vergangenen Jahren angestoßenen Schritte hin zu mehr synodalem Miteinander, zu Transparenz und zu einer verbindlichen Beteiligung der Gläubigen tragen seine Handschrift und haben wichtige Impulse gesetzt. Auch die begonnene Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche muss konsequent fortgeführt werden. Die Einbindung der Betroffenen und die Umsetzung von wissenschaftlichen Handlungsempfehlungen sind dringend notwendig.
Wir wünschen uns, dass diese begonnenen Prozesse mit Entschlossenheit und im Geist synodaler Zusammenarbeit fortgeführt und nachhaltig gestärkt werden. In einer Zeit, die von vielen kirchlichen Veränderungen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, benötigt die Deutsche Bischofskonferenz eine Leitung, die Orientierung gibt, Dialog fördert und Verantwortung teilt. Eine gelebte synodale Kultur, die unterschiedliche Stimmen ernst nimmt und strukturell einbindet, bleibt aus unserer Sicht maßgeblich für die zukünftige Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland.“
Foto: Besim Mazhiqi/ Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn
Veröffentlicht: 24. Februar 2026